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Unübersehbares Zeichen der Solidarität

 

52291342-656x240 Volkstrauertag 2012

Volkstrauertag - Kranzniederlegung am Denkmal am Wippekühl nach der Gedenkstunde gehalten von Pfarrer Torsten Beckmann (vorne).Foto: Rita Jonuleit

 

Schalksmühle. Seit 1952 findet im November der Volkstrauertag statt, der an die Opfer von Krieg, Terror, Flucht und Vertreibung erinnert. In diesem Jahr  stellte Pfarrer Thorsten Beckmann seine Predigt in der Kapelle am  Wippekühl ganz unter den Trost des Glaubens. “In wirklichen Krisen kann uns nur ein fester Glauben helfen. An jemanden, der selbst Tiefen und Not durchlebt hat.” Er mahnte alle Gläubigen, einen guten Kampf zu  kämpfen mit Liebe und Worten, ohne Gewalt.

Pastor Martin Schwarz sprach die Fürbitten, bat für diejenigen, die als  Hinterbliebene die schrecklichen Gräuel des Krieges auch in unserem Land noch nicht vergessen haben. Vor allem aber für die Menschen in der  Welt, die täglich diese Schrecknisse erleben, die Menschen durch Krieg,  Terror, Verfolgung, Flucht und Vertreibung verlieren.

Der jährliche Gedenktag soll die Menschen an ihre Verantwortung  gegenüber dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt erinnern. Es gehe nicht um befohlene Trauer sondern um das Setzen  eines nicht übersehbaren Zeichens der Solidarität derjenigen, die keinen Verlust zu beklagen hatten, mit den Hinterbliebenen der Gefallenen. Musikalisch gestaltet wurde die Gedenkstunde von Marlies Plassmann an  der Orgel, dem Projektchor sowie Schülern und Lehrern der Musikschule  Schalksmühle.

Abschließend fand dann die Kranzniederlegung am Ehrenmal Wippekühl unter Teilnahme von Bürgermeister Jörg Schönenberg  sowie den Abteilungen der Hülscheider Schützen wie auch der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle statt. Ebenfalls anwesend waren Angehörige der  heimischer Vereine und Verbände.

 Rita Jonuleit - www.derwesten.de

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