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Die Freiwillige Feuerwehr Schalksmühle wurde am Freitagmorgen zur Schwimmhalle Löh alarmiert. Nach einer Wartung an der dortigen Desinfektionsanlage, ist in einem Betriebsraum Salzsäure ausgetreten.
Zirka zehn Liter der Säure traten aus und liefen teilweise auch in einen Wasserablauf.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Schalksmühle gingen unter Atemschutz und mit speziellen Chemikalienschutzanzügen (CSA) zur Erkundung in den  betroffenen Bereich vor, räumten weiteres Gefahrengut beiseite und  streuten die ausgelaufene Salzsäure mit Bindemittel ab.
Zeitgleich bauten weitere Einsatzkräfte einen sogenannten Dekontaminationsplatz  auf. Hier wurden die vorgehenden Trupps unter CSA grob gereinigt, damit eine mögliche Anhaftung von Salzsäure abgespült werden konnte.
Der zusätzlich alarmierte Dekontaminationszug der Feuerwehr Herscheid  unterstützte die Kräfte aus Schalksmühle personell und mit weiterem technischen Gerät.
Schließlich wurde auch der Kanister mit Salzsäure aus dem Betriebsraum geborgen.
Nachdem eine Dampf- bzw. Gasbildung in den Betriebsräumen der Schwimmhalle ausgeschlossen werden konnte, wurde die gesamte Einsatzstelle zwecks Entsorgung des Bindemittels und der benutzten Einsatzmittel an ein Fachunternehmen übergeben.
Neben den Feuerwehren aus Schalksmühle und Herscheid, die mit zirka 50  Einsatzkäften vor Ort waren, waren auch das DRK Schalksmühle, der  stellv. Kreisbrandmeister Karsten Runte, das Ordnungsamt, das Umweltamt und die Untere Wasserbehörde an der Einsatzstelle.
Menschen wurden  nicht verletzt. Zu einem möglicherweise entstandenen Sachschaden und zur Wiederinbetriebnahme der Schwimmhalle kann die Feuerwehr keine Auskunft geben.

 

 

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